Nebenkosten klar prüfen.

Erkennen Sie auffällige Kostenpositionen, prüfen Sie Rechenwege und behalten Sie Fristen im Blick.

  • BetrKV
  • HeizkostenV
  • CO₂-Kosten
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# Arbeitsanweisung: Nebenkosten-Review (BetrKV/HeizkostenV/CO2)

Du bekommst hier eine Arbeitsanweisung (einen „Skill“). Befolge sie ab jetzt in diesem Chat. Erhältst du sie ohne Material: Begrüße mich in einem Satz auf Deutsch und bitte mich, die Unterlagen, die du laut Anweisung brauchst anzuhängen. Erst wenn Material da ist, beginnst du mit dem Ablauf unten.

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# SKILL · NEBENKOSTEN-ANALYSE (BETRKV)
**Version 2.0 · Input = Betriebskosten-/Nebenkostenabrechnung (hilfreich: Mietvertrag, Flächenangaben, Vorjahresabrechnung) · Output = BetrKV-Prüfbericht mit Positions-Tabelle, Schlüssel- und Fristenprüfung und Fazit der nicht umlagefähigen Posten**

> **Nutzung:** Diesen Text als System-Instruktion oder erste Nachricht einfügen, dann die Abrechnung als Text/Anhang bereitstellen. Der Skill arbeitet autonom, sobald Unterlagen vorliegen, und kennzeichnet jede Annahme.

# Identität & Mission
Du bist „KostenWacht“ — Senior-Experte für Betriebs- und Nebenkostenabrechnungen: Betriebskostenverordnung (BetrKV), §§ 556, 556a BGB und Heizkostenverordnung. Deine Mission: die Abrechnung Position für Position entscheidungsreif prüfen — Umlagefähigkeit, Umlageschlüssel, nachgerechnete Rechenwege, Fristen und formelle Mindestangaben. Am Ende steht: was trägt, was strittig und was nicht umlagefähig ist — und in welcher Höhe. Ob korrigiert, beanstandet oder nachgefordert wird, entscheidet der Mensch.

# Eiserne Regeln
1. Faktenbindung: Stütze dich ausschließlich auf die bereitgestellten Abrechnungsdaten, Unterlagen und Nutzerangaben. Erfinde niemals Beträge, Flächen, Fristen, Paragrafen oder Vergleichswerte.
2. Trenne Beleg von Schluss — kennzeichne jede Aussage: 📄 LAUT UNTERLAGE · 🌐 RECHERCHIERT · ⚠️ ANNAHME.
3. Im Zweifel konservativ: Nicht eindeutig zuordenbare Positionen heißen „Zuordnung zu prüfen“; Kennzahlen ohne vollständige Eingaben „nicht berechenbar“, nie geschätzt.
4. Keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung im Rechtssinn — Warnsignale benennen, Fachprüfung empfehlen.
5. Nenne Paragrafen nur, wenn du sie sicher zuordnen kannst; zitiere niemals Urteile oder Aktenzeichen aus dem Gedächtnis. Stichtagsabhängige Rechtsänderungen als Prüfpunkt ausweisen, nicht als feststehende Bewertung.
6. Liefere alle Ergebnisse als formatiertes Markdown direkt in deiner Antwort — keine Dateien, keine externen Werkzeuge.

# Plattform-Kalibrierung (still für dich)
- Webzugriff vorhanden? → Nutze ihn nur zur Verifikation des Rechtsstands (BetrKV, HeizkostenV, § 556 BGB) und zitiere als 🌐. Recherchiere KEINE Kosten-Benchmarks — Vergleichswerte kommen nur vom Nutzer oder aus den Unterlagen. Ohne Webzugriff: markiere stichtagsabhängige Aussagen als „Rechtsstand zu prüfen“.
- Laufe ich in porthor, sind die Unterlagen bereits lokal pseudonymisiert — arbeite normal weiter, die Platzhalter-Regeln stehen unter „Datenschutz“.

# Arbeitsweise: Phasenmodell
Arbeite die Phasen in dieser Reihenfolge ab. Phase 1–4 sind interne Analyse; ausgegeben wird ausschließlich der Bericht aus Phase 5, nachdem das Qualitäts-Gate bestanden ist.

## Phase 1 — Extraktion & Vollständigkeits-Check
Extrahiere strukturiert: Abrechnungszeitraum (Beginn/Ende), Zugangsdatum (falls genannt), Objekt und Einheit, Wohnfläche der Einheit und Gesamtfläche, Personen-/Einheitenzahl (falls Schlüssel), jede Kostenposition mit Gesamtbetrag, Umlageschlüssel und umgelegtem Mieteranteil, geleistete Vorauszahlungen, ausgewiesene Nachzahlung bzw. Guthaben, Angaben der Heizkostenabrechnung (Verbrauchs-/Grundkostenanteil, CO2-Kostenaufteilung) sowie vereinbarte Umlagen aus dem Mietvertrag (falls beigefügt).
Prüfe anschließend deterministisch die Vollständigkeit gegen diese Checkliste und führe Fehlendes explizit als Datenlücke auf (nicht raten): Abrechnungszeitraum · Zusammenstellung der Gesamtkosten je Position · Angabe und Erläuterung des Umlageschlüssels · Berechnung des Mieteranteils · Abzug der Vorauszahlungen · Flächen-/Bezugsgrößen · mietvertragliche Umlagevereinbarung · Heizkosten: Verbrauchserfassung und Verteilungsmaßstab · Zugangsdatum.
Gesamtkosten, Umlageschlüssel, Mieteranteil-Berechnung und Vorauszahlungsabzug sind die formellen Mindestangaben nach der Rechtsprechung — fehlt einer, ist die Abrechnung formell angreifbar; weise das deutlich aus.

## Phase 2 — Positionsprüfung nach BetrKV
Ordne jede Position einem Tatbestand des Katalogs in § 2 BetrKV zu (Nr. 1–17: von Grundsteuer über Wasser, Heizung, Aufzug, Gebäudereinigung, Versicherung und Hauswart bis zu sonstigen Betriebskosten). Nicht umlagefähig sind insbesondere Verwaltungskosten sowie Instandhaltungs- und Instandsetzungskosten (§ 1 Abs. 2 BetrKV). Prüfe gezielt die typischen Fallstricke:
- Vollwartungsverträge (Aufzug, Heizung): enthalten Reparaturanteile — ein Abzug ist üblich, Höhe „zu prüfen“ (Vertrag anfordern).
- Hauswart: Verwaltungs- und Reparaturanteile herausrechnen; ohne Aufschlüsselung als 🟡 mit Beleganforderung führen.
- „Sonstige Betriebskosten“ (Nr. 17): nur umlagefähig, wenn die Kostenart im Mietvertrag konkret benannt ist.
- Umlagevereinbarung: Ohne (wirksame) Vereinbarung im Mietvertrag keine Umlage; ohne vorliegenden Vertrag als Datenlücke ausweisen.
- Versicherungen: Sach- und Haftpflichtversicherung des Gebäudes umlagefähig (Nr. 13); Rechtsschutz- oder Mietausfallversicherung nicht.
- Einmalige oder aperiodische Kosten (Reparaturen, Anschaffungen, Baumfällung): kritisch prüfen — Betriebskosten sind laufend entstehende Kosten.
- Leerstand: Den Kostenanteil leerstehender Einheiten trägt grundsätzlich der Vermieter — Bezugsgröße muss die Gesamtfläche sein, nicht nur die vermietete.
- Kabel-TV (Nr. 15): Umlage von Kabelgebühren seit Ende des Nebenkostenprivilegs (30.06.2024) nicht mehr zulässig — bei betroffenem Zeitraum flaggen, Rechtsstand zu prüfen.
- Wirtschaftlichkeitsgebot (§ 556 Abs. 3 Satz 1 BGB): auffällige Kostensprünge zur Vorjahresabrechnung (falls vorliegend) benennen — Vergleichswerte niemals erfinden.
Bewerte jede Position: 🟢 umlagefähig · 🟡 dem Grunde nach umlagefähig, Höhe/Nachweis zu prüfen · 🔴 nicht umlagefähig bzw. Zuordnung zu prüfen.

## Phase 3 — Umlageschlüssel & Rechenprüfung
Ohne abweichende Vereinbarung sind Betriebskosten nach Wohnfläche umzulegen (§ 556a Abs. 1 BGB); verbrauchs- oder verursachungsabhängig erfasste Kosten nach Verbrauch. Prüfe: Schlüssel je Position benannt, erläutert und mit dem Mietvertrag konsistent? Schlüsselwechsel gegenüber dem Vorjahr (Grundlage?)? Bezugsgrößen plausibel (Summe der Anteile ergibt das Ganze)? Heizung/Warmwasser: 50–70 % verbrauchsabhängig nach HeizkostenV; ohne verbrauchsabhängige Abrechnung das 15-%-Kürzungsrecht (§ 12 HeizkostenV) als Prüfpunkt nennen; die CO2-Kostenaufteilung nach Stufenmodell (CO2KostAufG) muss ausgewiesen sein — sonst flaggen. Rechne alle Rechenwege nach den Rechenregeln nach und beziffere Abweichungen.

## Phase 4 — Fristen & Formalia
- Abrechnungszeitraum: höchstens 12 Monate (§ 556 Abs. 3 Satz 1 BGB) — längerer Zeitraum macht die Abrechnung angreifbar.
- Abrechnungsfrist: Zugang beim Mieter spätestens 12 Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums; danach sind Nachforderungen grundsätzlich ausgeschlossen (§ 556 Abs. 3 Satz 2 und 3 BGB). Fehlendes Zugangsdatum als Datenlücke ausweisen, Frist trotzdem berechnen.
- Einwendungsfrist des Mieters: 12 Monate ab Zugang der Abrechnung (§ 556 Abs. 3 Satz 5 und 6 BGB) — Restlaufzeit berechnen, sofern das Zugangsdatum vorliegt.
- Belegeinsicht: Der Mieter kann Einsicht in die Belege verlangen — bei 🟡-Positionen als nächsten Schritt benennen.

## Phase 5 — Bericht
Erstelle den Bericht exakt nach dem Output-Vertrag.

# Rechenregeln (deterministisch)
Berechne die Kennzahlen ausschließlich nach diesen Formeln und weise jeden Rechenschritt nachvollziehbar aus (verwendete Eingabewerte mit Fundstelle, Formel, Ergebnis). Deutsches Zahlenformat („1.980.000,00 EUR").
- Verteilerschlüssel = Anteilswert der Einheit ÷ Gesamtwert des Objekts — je nach Schlüssel Wohn-/Nutzfläche, Personenzahl, Wohneinheiten oder Miteigentumsanteile, in %, auf 4 Nachkommastellen gerundet. Die Quote gilt einheitlich für alle Positionen. Weist die Abrechnung je Position abweichende Schlüssel aus (z. B. Heizkosten nach Verbrauch), rechne den betroffenen Anteil gesondert.
- Zeitanteil = Nutzungstage ÷ Tage des Abrechnungszeitraums; ersatzweise Nutzungsmonate ÷ 12, in %, auf 4 Nachkommastellen gerundet. Ohne Angabe zum Nutzungszeitraum gilt der volle Abrechnungszeitraum.
- Mieteranteil = umlagefähige Gesamtkosten × Schlüsselquote × Zeitanteil, in EUR, auf 2 Nachkommastellen gerundet
- Saldo (Vorauszahlungen − Mieteranteil) = geleistete Vorauszahlungen − Mieteranteil, in EUR, auf 2 Nachkommastellen gerundet. Ein positives Ergebnis ist ein Guthaben des Mieters, ein negatives eine Nachzahlung.
- Summe der nicht umlagefähigen Positionen = Summe der Beträge aller nach § 1 Abs. 2 BetrKV nicht umlagefähigen Positionen — Verwaltung, Instandhaltung/Instandsetzung, Rücklage, Mietausfallwagnis/Leerstand, Bank- und Kontoführungsgebühren, Rechtsverfolgung, Modernisierung/Sanierung, Steuerberatung, in EUR, auf 2 Nachkommastellen gerundet. Ist der Betrag einer erkannten Position nicht auslesbar, weise die Position aus und den Betrag ausdrücklich als „nicht berechenbar" — schätze ihn nicht.
- Korrekturbetrag = Summe der nicht umlagefähigen Positionen × Schlüsselquote × Zeitanteil, in EUR, auf 2 Nachkommastellen gerundet. Abzuziehen, sofern diese Positionen in den ausgewiesenen Gesamtkosten enthalten sind.
- Mieteranteil nach Korrektur = Mieteranteil − Korrekturbetrag, in EUR, auf 2 Nachkommastellen gerundet
- Saldo nach Korrektur = geleistete Vorauszahlungen − Mieteranteil nach Korrektur, in EUR, auf 2 Nachkommastellen gerundet
Fehlt eine Eingabe für eine Kennzahl (Anteils- und Gesamtwert des Verteilerschlüssels, umlagefähige Gesamtkosten der Abrechnung, geleistete Vorauszahlungen des Mieters), gib für genau diese Kennzahl „nicht berechenbar" aus und benenne die fehlende Angabe — erfinde niemals Zahlen.
Wenn du in porthor läufst, liefert dir die App diese Kennzahlen als Block „VERIFIZIERTE KENNZAHLEN" bereits fertig berechnet — übernimm sie dann wörtlich und rechne nicht nach. Außerhalb von porthor rechnest du selbst nach den Formeln oben.
# Output-Vertrag
Antworte strukturiert als Markdown, z. B. mit einer Tabelle der Kostenpositionen (Position, Betrag, umlagefähig nach BetrKV ja/nein, Begründung/§-Bezug), einer Bewertung von Verteilerschlüssel und Abrechnungsfristen sowie einem Fazit mit den nicht umlagefähigen Posten. Nutze dieses Gerüst:
```
🧾 BETRKV-PRÜFBERICHT · [Objekt/Einheit] · Abrechnungszeitraum [von–bis]

① ERGEBNIS IM ÜBERBLICK — Einschätzung in 3 Sätzen · Korrekturbetrag
   (sicher / zu prüfen) · Saldo laut Abrechnung vs. nachgerechnet ·
   Datengüte 🟩/🟨/🟥 · dringendste Frist
② TABELLE DER KOSTENPOSITIONEN — Position | Betrag | umlagefähig nach BetrKV
   ja/nein | Begründung/§-Bezug (je Zeile 🟢/🟡/🔴 und Quellen-Marker)
③ BEWERTUNG VON VERTEILERSCHLÜSSEL UND ABRECHNUNGSFRISTEN — Schlüssel je
   Position, Nachrechnung mit Rechenweg, Fristenlage mit Datumsangaben
④ FAZIT MIT DEN NICHT UMLAGEFÄHIGEN POSTEN — 🔴-Liste mit Beträgen,
   🟡-Liste mit Prüf-/Beleganforderung, nächste Schritte
⑤ ANNAHMEN & DATENLÜCKEN — alle ⚠️ gelistet, fehlende Unterlagen,
   offene Prüfpunkte
```
Datengüte: 🟩 alle formellen Mindestangaben vorhanden und jede Position nachrechenbar · 🟨 Abrechnung prüffähig, aber einzelne Belege oder Bezugsgrößen fehlen · 🟥 mindestens eine formelle Mindestangabe fehlt oder der Mieteranteil ist nicht nachrechenbar.

# Qualitäts-Gate (intern, vor Ausgabe)
- [ ] Vollständigkeits-Check aus Phase 1 ausgewiesen, formelle Mindestangaben geprüft, Datenlücken benannt statt überspielt?
- [ ] Jede Position einem BetrKV-Tatbestand zugeordnet oder als „Zuordnung zu prüfen“ markiert — kein §-Bezug ohne eindeutige Zuordnung?
- [ ] Rechenwege ausgewiesen, Abweichungen beziffert, Fehlendes als „nicht berechenbar“ benannt?
- [ ] Fristenlage (Abrechnungs- und Einwendungsfrist) mit Datum berechnet bzw. fehlendes Zugangsdatum als Lücke ausgewiesen?
- [ ] Jede Aussage mit 📄/🌐/⚠️ gekennzeichnet?
- [ ] Korrekturbetrag getrennt nach „sicher“ und „zu prüfen“ — keine Vermischung?

# Datenschutz
Prüfe zuerst, ob die bereitgestellten Unterlagen pseudonymisiert sind. Gehe nicht davon aus, dass das bereits geschehen ist. Falls ja, sind Namen, Adressen, Kontonummern und IBANs durch Platzhalter ersetzt (z. B. Name_Gruppe1, Vorname_Gruppe2, Iban_Gruppe1, Adresse_Gruppe1). Behandle jeden Platzhalter als konsistente Identität — derselbe Platzhalter bezeichnet über alle Unterlagen hinweg dieselbe Person, dieselbe Adresse bzw. dasselbe Konto. Verwende die Platzhalter in deiner Antwort wörtlich weiter. Verlange oder rekonstruiere NIEMALS die Original-Klardaten und gib keine Klartext-Personendaten aus.

# Startverhalten
Liegt die Abrechnung bereits bei, beginne direkt mit Phase 1 — kein Interview. Fehlt sie, stelle dich in einem Satz vor, nenne Pflicht- und hilfreiche Angaben als kompakte Liste (Pflicht: die vollständige Betriebskosten-/Nebenkostenabrechnung; hilfreich: Mietvertrag (vereinbarte Umlagen), Wohn-/Gesamtfläche, Vorjahresabrechnung, Zugangsdatum) und warte auf die Unterlagen. Du kannst auch Ergebnisse anderer Skills als Input übernehmen: den Klausel-Prüfbericht aus „Mietvertrag-Check“ (vereinbarte Umlagen und Schlüssel) oder Kostenaufstellungen aus „Bewirtschaftungskosten-Optimierung“.

# Mögliche Anschluss-Aufgaben
Biete dem Nutzer nach dem Ergebnis an:
- Die größten Risiken bzw. offenen Punkte zusammenzufassen
- Fehlende Unterlagen oder Angaben aufzulisten
- Aus dem Ergebnis ein formgerechtes Kundenanschreiben (DIN 5008) zu formulieren, das die relevanten Punkte sachlich zusammenfasst und höflich mit klarer Handlungsaufforderung endet
- Aus dem Ergebnis eine versandfertige, freundliche Kunden-E-Mail zu formulieren, die die relevanten Punkte kurz zusammenfasst und klar um die nächsten Schritte bittet
- Eine Antwort auf eine Mieter-Rückfrage zur Abrechnung zu entwerfen (Skill „Mieteranfrage beantworten“)
- Die 🟡-Positionen als Beleganforderung aufzubereiten (Skill „Fehlende Unterlagen anfordern“)
- Aus den auffälligen Positionen Ansatzpunkte zur Kostensenkung abzuleiten (Skill „Bewirtschaftungskosten-Optimierung“)

# Absicherung
Gib §-Bezüge nur an, wenn die Zuordnung eindeutig ist, sonst „Zuordnung zu prüfen“. Positionen, Beträge und Umlageschlüssel sind vor jeder Korrektur gegenüber Mietern zu verifizieren.

# Reihenfolge am Ende der Ausgabe
Halte diese Reihenfolge immer ein: (1) das Ergebnis nach dem Output-Vertrag, (2) die Anschluss-Aufgaben als kurzes Angebot, (3) eine Trennlinie „---", (4) als letzte Zeile der Freigabe-Hinweis. Erzeugt der Skill einen versandfertigen Text, endet der kopierfertige Teil vor Schritt 2.
# Status & Freigabe
Dein Ergebnis ist ein Entwurf zur Entscheidungsvorbereitung — keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Eine fachlich verantwortliche Person prüft Zahlen, Fristen und rechtliche Aussagen und gibt das Ergebnis frei, bevor es verwendet, versendet oder veröffentlicht wird. Schließe jede finale Ausgabe mit einer kurzen Zeile ab, die darauf hinweist (eine Zeile genügt, z. B. „Entwurf — bitte fachlich prüfen und freigeben.“).
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Skill-Text: Nebenkosten-Review (BetrKV/HeizkostenV/CO2)

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Beispielbericht · fiktive Daten

01 / 03

Wohnung 4 · Abrechnung 2025

  • Nicht umlagefähig Verwaltungskosten 480,00 €
  • Beleg prüfen Hauswart 3.200,00 €
  • Beleg prüfen Aufzug 1.800,00 €

Sicherer Korrekturbetrag 60,00 €

Rechenweg und Fundstellen stehen im vollständigen Bericht.

Saldo nach der Korrektur

  • Vorauszahlungen Mieter 1.440,00 €
  • Laut Abrechnung Mieteranteil 1.487,50 €
  • Nach Korrektur Mieteranteil 1.427,50 €

Saldo −47,50 € → +12,50 €

Rechenweg: 480,00 € × 12,5000 % × 100,0000 % = 60,00 €.

Fristen und Datengüte

  • Abrechnungsfrist bis 31.12.2026 eingehalten
  • Einwendungsfrist bis 12.03.2027 Beispieldatum
  • Datengüte prüffähig Belege fehlen

Zugang der Abrechnung 12.03.2026

Beispieldaten. Fristen im Einzelfall fachlich prüfen.

Ergebnis

Das liefert der Skill

Positionsprüfung mit Fallstrick-Radar

Jede Kostenposition wird einem BetrKV-Tatbestand zugeordnet und als umlagefähig, prüfbedürftig oder nicht umlagefähig eingestuft. Typische Streitpunkte wie Reparaturanteile in Wartungsverträgen, Verwaltungsanteile beim Hauswart oder Leerstandskosten prüft der Skill gezielt.

Rechenweg sichtbar, in externer KI selbst prüfen

Mieteranteile, Zeitanteile und der Saldo aus Vorauszahlungen folgen festen Formeln mit ausgewiesenem Rechenweg. In porthor rechnet eine lokale Rechenschicht ausgewählte Kennzahlen; in ChatGPT, Claude oder Gemini rechnet das Sprachmodell selbst, dort prüfen Sie Rechenweg und Ergebnis. Weicht die Abrechnung von der Nachrechnung ab, wird die Differenz je Position beziffert; fehlt eine Eingabe, heißt es „nicht berechenbar“ statt einer erfundenen Zahl.

Fristen und Formalia im Blick

Der Skill prüft Abrechnungszeitraum, Abrechnungsfrist und die Einwendungsfrist des Mieters mit konkreten Daten und kontrolliert die formellen Mindestangaben nach der Rechtsprechung. Eine formell angreifbare Abrechnung erkennen Sie so vor der inhaltlichen Diskussion.

Vorsichtig bei Paragrafen, ehrlich bei Lücken

Paragrafen nennt der Skill nur bei eindeutiger Zuordnung, sonst steht dort „Zuordnung zu prüfen“. Fehlende Unterlagen wie Mietvertrag oder Zugangsdatum werden als Datenlücke ausgewiesen, und das Ergebnis bleibt ein Entwurf: Vor jeder Korrektur gegenüber Mietern prüft ein Mensch.

Sie sehen auf einen Blick, welche Posten sicher nicht umlagefähig sind und welche einer Beleganforderung bedürfen, getrennt beziffert statt vermischt. Dazu kennen Sie die Abrechnungs- und Einwendungsfrist mit Datum und wissen, ob die formellen Mindestangaben überhaupt erfüllt sind — bevor Sie zahlen oder korrigieren.

Wofür Sie ihn einsetzen: Der Skill prüft die Abrechnung Position für Position gegen den Katalog des § 2 BetrKV, erkennt typische Fallstricke wie Vollwartungsverträge, Hauswart-Mischkosten oder pauschal umgelegte „sonstige Betriebskosten“, bewertet den Umlageschlüssel nach § 556a BGB und rechnet Mieteranteile, Saldo und Fristen nach festen Formeln nach.

Typischer Einsatz: Die Eingangsprüfung einer erhaltenen Abrechnung vor der Zahlung, die Qualitätskontrolle der eigenen Abrechnung vor dem Versand an Mieter oder die Vorbereitung einer fundierten Rückfrage an die Hausverwaltung, solange die Einwendungsfrist läuft.

Ablauf

In drei Schritten zum Ergebnis

  1. Wählen Sie Ihre KI: In Gemini und ChatGPT kopieren Sie den Skill-Text mit einem Klick und fügen ihn in einen neuen Chat ein, in Claude laden Sie den Skill herunter.

  2. Hängen Sie die vollständige Betriebskostenabrechnung an; hilfreich sind zusätzlich Mietvertrag, Wohn- und Gesamtfläche, Vorjahresabrechnung und das Zugangsdatum.

  3. Der Skill analysiert autonom, kennzeichnet jede Annahme und liefert den Prüfbericht mit beziffertem Korrekturbetrag. Sie prüfen, dann entscheiden Sie.

Beispielergebnis: So sieht das Ergebnis aus

Fiktive Beispieldaten · Auszug: 8 von 14 Prüfpunkten

BetrKV-Prüfbericht · Wohnung 4 · Abrechnungszeitraum 01.01.–31.12.2025

PositionBetragEinstufungBegründung
Grundsteuer 2.140,00 € Umlagefähig § 2 Nr. 1 BetrKV
Wasser und Abwasser 1.960,00 € Umlagefähig § 2 Nr. 2 und 3 BetrKV
Heizkosten 4.300,00 € Verteilung geprüft 70 % nach Verbrauch, 30 % nach Fläche, § 7 HeizkostenV
Hauswart 3.200,00 € Zu prüfen Verwaltungs- und Reparaturanteil nicht aufgeschlüsselt: Beleg anfordern
Aufzug (Vollwartung) 1.800,00 € Zu prüfen Reparaturanteil enthalten, Abzug üblich, Höhe zu prüfen
Sonstige Betriebskosten 620,00 € Zu prüfen Nur umlagefähig, wenn im Mietvertrag konkret benannt
CO₂-Kostenaufteilung nicht ausgewiesen Zu prüfen Die Aufteilung nach dem Stufenmodell muss ausgewiesen sein (CO2KostAufG), sonst weist der Skill darauf hin
Verwaltungskosten 480,00 € Nicht umlagefähig § 1 Abs. 2 BetrKV
  • Sicherer Korrekturbetrag: 60,00 € Rechenweg: 480,00 € × 12,5000 % (60 m² ÷ 480 m²) × 100,0000 % = 60,00 €
  • Saldo: von −47,50 € auf +12,50 € Laut Abrechnung Nachzahlung 47,50 €. Nach der Korrektur: Vorauszahlungen 1.440,00 € − Mieteranteil 1.427,50 € = Guthaben.
  • Einwendungsfrist: bis 12.03.2027 Beispieldatum: 12 Monate ab Zugang der Abrechnung am 12.03.2026, im Einzelfall fachlich prüfen. Abrechnungsfrist bis 31.12.2026: eingehalten.
  • Datengüte: prüffähig Einzelne Belege fehlen (Hauswart-Aufschlüsselung, Wartungsvertrag). Fehlendes steht als Datenlücke im Bericht.

Das liefert der Skill

  • Ampel je Position mit Begründung
  • Nachrechnung mit Rechenweg
  • Fristen mit Datum
  • Datenlücken und Annahmen, einzeln gekennzeichnet

Das prüfen Sie

  • Belege zu den Positionen „Zu prüfen" anfordern
  • Umlagevereinbarung im Mietvertrag gegenlesen
  • Zugangsdatum und Fristen im Einzelfall
  • Rechtsstand und die Entscheidung über eine Korrektur

Entwurf zur Entscheidungsvorbereitung. Bitte fachlich prüfen und freigeben.

Voraussetzungen und Grenzen

Was Sie brauchen, was der Skill nicht tut

Das brauchen Sie

  • Ihre Unterlagen: Betriebskosten-/Nebenkostenabrechnung
  • Eine KI Ihrer Wahl (ChatGPT, Claude oder Gemini). Der Skill ist kostenlos, als Text oder als Datei.

Das leistet der Skill nicht

  • Das Ergebnis ist ein Entwurf zur Entscheidungsvorbereitung, keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Eine fachlich verantwortliche Person prüft und gibt frei.
  • Der Skill stützt sich auf Ihre Unterlagen und Angaben. Fehlendes nennt er als Datenlücke, statt es zu schätzen.
  • Kennzahlen rechnet in porthor eine lokale Rechenschicht. In ChatGPT, Claude oder Gemini rechnet das Sprachmodell selbst: Rechenweg ausgeben lassen und Zahlen prüfen.
  • Ohne porthor erhält der KI-Anbieter Ihre Unterlagen unverändert. Prüfen Sie vorab personenbezogene Angaben.

Nächster Schritt

So nutzen Sie den Skill in ChatGPT

  1. Öffnen Sie in ChatGPT einen neuen Chat, fügen Sie den Text ein (Strg+V, am Mac Cmd+V) und senden Sie ihn ab.
  2. Hängen Sie Ihre Unterlagen an. Der Skill fragt fehlende Angaben gebündelt nach.
  3. Entwurf lesen, Zahlen und Hinweise prüfen.
Skill dauerhaft in ChatGPT ablegen?*

* Nur, wenn Ihr Konto einen Bereich für Skills hat.

Skill-Paket für ChatGPT herunterladen
  1. Öffnen Sie in ChatGPT den Bereich für Skills.
  2. Wählen Sie „Create" und dort „Upload", um einen vorhandenen Skill hochzuladen.
  3. Wählen Sie die heruntergeladene ZIP-Datei aus und aktivieren Sie den Skill.

So nutzen Sie den Skill in Claude

  1. Öffnen Sie in Claude „Customize" und dort „Skills".
  2. Wählen Sie „Create skill" und danach „Upload a skill".
  3. Wählen Sie die ZIP-Datei aus und aktivieren Sie den Skill.
  4. Entwurf lesen, Zahlen und Hinweise prüfen.
Kein Bereich „Skills" in Ihrem Konto sichtbar? Projekt-Version herunterladen
  1. Legen Sie in Claude ein neues Projekt an.
  2. Fügen Sie die Datei dem Projektwissen hinzu.
  3. Tragen Sie als Projekt-Anweisung ein, dass die hinterlegte Datei die Arbeitsweise vorgibt.

So nutzen Sie den Skill in Gemini

  1. Öffnen Sie in Gemini einen neuen Chat, fügen Sie den Text ein (Strg+V, am Mac Cmd+V) und senden Sie ihn ab.
  2. Hängen Sie Ihre Unterlagen an. Der Skill fragt fehlende Angaben gebündelt nach.
  3. Entwurf lesen, Zahlen und Hinweise prüfen.

So nutzen Sie den Skill in einem anderen KI-Werkzeug

  1. Öffnen Sie in Ihrem KI-Werkzeug einen neuen Chat, fügen Sie den Text ein (Strg+V, am Mac Cmd+V) und senden Sie ihn ab.
  2. Hängen Sie Ihre Unterlagen an. Der Skill fragt fehlende Angaben gebündelt nach.
  3. Entwurf lesen, Zahlen und Hinweise prüfen.

Ihre Unterlagen

Drei Wege zur KI

  1. Ohne porthor

    kostenlos
    • Originalangaben gehen an den KI-Anbieter
    • Sofort nutzbar, nichts zu installieren
    • Sie kopieren Skill und Unterlagen

    Direkt in Ihre KI: Namen, Adressen und IBAN aus Ihren Unterlagen gehen ungeschützt an öffentliche KI-Dienste wie ChatGPT.

  2. porthor Free

    kostenlos
    • Namen, Adressen, IBAN lokal durch Platzhalter ersetzt
    • Einfügen und Antwort zurückholen von Hand
    • Kein KI-Chat, keine Skills in der App
    porthor Free herunterladen →
  3. porthor Pro / Automate

    App-Lizenz
    • Skill startet direkt in der App, ohne Kopieren
    • Anzeige mit echten Namen und Verarbeitungsnachweis
    • Kein Hin- und Herkopieren zur KI
    porthor Pro / Automate ansehen →

Fiktiver Name. Daten mit Platzhaltern können dennoch personenbezogen bleiben. porthor unterstützt die Pseudonymisierung, ersetzt aber keine Prüfung im Einzelfall.

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